Pervaporation / Dampfpermeation
Pervaporation und Dampfpermeation in verschiedenen Varianten sind Membranverfahren, welche zur Trennung von Flüssigkeitsgemischen eingesetzt werden können. Ein heisser Zulaufstrom wird in Kontakt mit einer porenfreien („dichten“) Polymermembran gebracht, in welcher die Komponenten des Feedgemisches unterschiedlich löslich sind. Auf der Permeatseite der Membran wird durch Anlegen eines Vakuums oder Überströmung mit einem Inertgas für einen niedrigen Partialdruck gesorgt. Die so erzeugte Partialdruckdifferenz zwischen Feed- und Permeatseite wirkt als treibende Kraft für die Diffusion durch die Membran.
Pervaporation
Bei der sogenannten Pervaporation (PV) wird ein flüssiger Zulaufstrom über die Membran geleitet. Das durch die Membran transportierte Permeat wird auf der Membranrückseite verdampft und entzieht dadurch dem Zulaufstrom Wärme.
Dampfpermeation
Bei der sogenannten Dampfpermeation „Vaporpermeation“ (VP) wird an Stelle der flüssigen Feedlösung gesättigter Dampf durch das Modul geleitet. Dieses, der Gastrennung verwandte Verfahren weist einige wich¬tige Vorteile gegenüber der Pervaporation auf.

Pervaporation

Dampfpermeation
Die beiden Verfahren erlauben die Lösung schwieriger Trennprobleme ohne den Einsatz von Zusatzstoffen und mit geringem Energieaufwand.
CM-Celfa Membranes fertigt besonders leistungsfähige Membranen für die selektive Abtrennung von Wasser aus verschiedensten organischen Lösemitteln. Diese weisen bereits bei moderaten Temperaturen eine hervorragende Trennleistung auf.
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