Geschichte
Folex führend in Film- und Papierbeschichtung

Es war im Jahr 1860 in Frankfurt am Main im sogenannten «Haus zum Standesämtchen», als der Chemiker Dr. Carl Schleussner Kollodium mit Höllenstein mischte. Daraus entstand eine lichtempfindliche Emulsion, die der Wissenschaftler auf Glasplatten aufgoss. Diese Platten sollte Professor Röntgen später für seine Röntgenstrahlen nutzen.
Aus den historischen Fotoplatten entwickelten sich die Adox Fotowerke Dr. Schleussner, welche die ersten Rollfilme und Fotoapparate in Deutschland herstellten.
1951 wurde in Schwyz die Celfa AG von der Familie Schleussner gegründet. Die Filmunterlage, die man dort herstellte, wurde an Adox geliefert. Gleichzeitig begann das Unternehmen, Polyesterfolien für die grafische Industrie zu beschichten. Um diese Folien zu vertreiben, wurde 1957 die Folex AG in Zürich ins Leben gerufen. Bald darauf folgten weitere Gesellschaften in Europa, den USA und in Japan. Die Erfolgsgeschichte der Unternehmensgruppe Celfa/Folex hatte ihren Anfang genommen.
Dem Aufbau einer Folienkonfektionierung in Schwyz folgten bald auch solche bei lokalen Gesellschaften.
Ein weiterer Meilenstein war 1989 die Übernahme von Technoplast in Köln, einer Beschichtungsfirma für grafische Produkte und Materialien für Folientastaturen.
Dem Technologiewandel der 90er Jahre begegnete Celfa/Folex mit der Entwicklung von Digitalmedien und neuen Materialien für den Drucksaal. Damit hat das Unternehmen eindrücklich unter Beweis gestellt, dass es für die Herausforderungen des neuen Jahrtausends gerüstet ist.



